{Urlaubstagebuch} Es ist Sommer – Ferien, Urlaubszeit! Und auch ich habe mir eine Auszeit vom Agenturleben und auch von meinem Blog gegönnt. Auch, wenn letzteres nicht geplant war, so war ich doch im Urlaub zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt. Lesen zum Beispiel und auch essen. Jetzt – gut zwei Wochen später, will ich meine Erfahrungen und die tollen Bilder mit dir teilen!

{Blogparade} Sommerurlaub bedeutet für mich Meer – Mittelmeer. Ich war zwar auch schon einige Male an der Nordsee, doch das oft kalte und stürmische Wetter dort gefällt mir nicht ganz so gut. Da Meer für mich Urlaub bedeutet und ich meinen Urlaub am Meer verbracht habe, schreibe ich diesen Beitrag im Anklang an die Blogparade des Deutschen Historischen Museums „Europa und das Meer – Was bedeutet mir das Meer?“ Schreibe mir gerne in die Kommentare, warum du das Meer magst oder eben auch nicht magst!

{Werbehinweis} Es lag keine Kooperation mit dem im Beitrag genannten und oder verlinkten Produkte und Locations vor

Meine Liebe zum Flughafen

Ich bin schon als kleines Kind gerne geflogen. In das Flugzeug rein, ein bisschen warten und schon ist man an traumhaften Orten. Auch wenn ich es bisher nie über die Grenzen Europas geschafft habe, waren die Ziele, zu denen wir geflogen sind, immer ein bisschen spannender, ein bisschen schöner und ein bisschen luxuriöser als jene, die wir mit dem Auto besucht haben.

Irgendwie hat mich das Fliegen und sogar der Flughafen selbst lange Zeit begeistert. Ich wollte sogar mal am Flughafen arbeiten, auch wenn ich keine Vorstellung davon hatte, was man da so alles machen kann. Doch irgendwann habe ich zu meinem Bedauern eine leichte Flugangst entwickelt. Plötzlich war es nicht mehr mein Traum, am Flughafen zu arbeiten. Nichtsdestotrotz habe ich mich vor etwa fünf Jahren während dem Abitur bei der Fraport AG beworben. Ich hatte kurzzeitig überlegt, Fluglotsin zu werden – schließlich steigt das Bodenpersonal ja nicht ins Flugzeug ein. Machen wir es kurz: Ich habe das Online-Assessment nicht geschafft. Ich bin also schon im „ersten Vorentscheid“ rausgeflogen. Aber da ich noch etwa 60 weitere Bewerbungen offen hatte, war das nicht weiter schlimm.

Nun aber zurück in die Gegenwart: Mittwoch, der 20.06.2018! Es ist etwa halb fünf. Wir haben unser Auto bereits auf dem Platzhirsch geparkt und warten mit unseren Koffern in der großen Halle mit den vielen Schaltern. Trotz des Nachtflugverbots in Frankfurt/Main ist die Schlange am TUI-Schalter schon lang – sehr lang! Unwahrscheinlich, dass das nur unsere kleine Maschine ist. Es stehen viele Leute dort: Familien, aber nur mit sehr kleinen oder schon fast erwachsenen Kindern, immerhin sind in Hessen noch keine Schulferien. Ältere Paare. Saufkumpels – manche sogar passend mit Shirts gekleidet, auf denen unverkennbar steht, was sie auf Malle vorhaben. Und viele junge Paare. Ein junger Mann humpelt auf Krücken hinter seinem Koffer her. Der Urlaub ist gebucht, da muss man halt fliegen, aber ein bisschen tut er mir schon leid. Hinter uns zwei Frauen mit ihren – vermutlich – zwei Töchtern, die heftig darüber diskutieren, wie sehr vorgebräunt man doch in den Urlaub fahren muss. Ehe ihnen auffällt, wie leichenblass ich fliegen will, stehle ich mich aus der Schlange und tue das, was Blogger eben so tun: Nach interessanten Motiven Ausschau halten! Schließlich war ich zu diesem Zeitpunkt noch fest entschlossen, regelmäßig aus meinem Urlaub zu berichten.

Mein Plan stand fest: Als erstes würde ich von diesem überdimensional großen Wandkonstrukt berichten – aus Gras! Und Moos und sowas. Nachdem ich einige Zeit überlegt hatte, kam mir der Gedanke, dass dieser etwa 4x8m (grobe Schätzung, weil sehr weit oben) „Teppich“ bestimmt irgendeinen total tollen Grund hat, über den es sich lohnt, zu berichten – beispielsweise filter er die Atemluft und spart so Umwälzanlagen oder irgendsowas schlaues. Inzwischen habe ich gegooglet, weiß aber nicht mehr. Du weißt, was es mit diesem Ding in Terminal 2 auf sich hat? Schreib‘ mir die Antwort. 

Nachdem die Koffer auf der Rutsche ein Stockwerk tiefer verschwunden sind, geht es für meine Eltern und mich durch die Sicherheitskontrolle. Ging schnell. Man muss inzwischen nämlich Gürtel, Schmuck und Brille nicht mehr ablegen. Nur die Elektrogeräte müssen aus dem Handgepäck. Bei einem Handy, einem iPad, einem Kindle, zwei Powerbanks und zwei Köpfhörern, die sich überall verfangen gar nicht mal so leicht – bei dem Stress den sie Sicherheitskräfte da machen. Meine Eltern hatten es da mit jeweils nur einem Smartphone deutlich leichter. Kurz auf den Nacktscanner – Bodybuilder-Pose und den Technik-Kram wieder einsammeln. Schnell! Der Flughafen-Mitarbeiter will meinen Kasten schon wieder haben! Nachdem es also jetzt ganz kurz dezent stressig war, haben wir noch genug Zeit unsere geschmierten Brote auf dem „Gate-Flur“ zu essen, denn im Flieger gibt es kein Essen mehr! – Ja, genau so habe ich auch geschaut, als mir das meine Eltern gesagt haben. Und dabei bin ich nur ein Jahr nicht geflogen. Und dabei mochte ich die pampigen Toasts und auch das andere Flugzeugessen immer echt gerne. Immerhin war das das Spannendste auf den Flügen. Gut vier Stunden später – wir sind etwas mehr als drei geflogen – haben wir diese Aussicht:

Ja! Das obligatorische „Ich sitze im Flieger und poste random ein Foto auf dem man eh nix erkennt“ muss sein! Und dabei war das nicht mal unsere Insel. Kos kommt erst jetzt!

Leider habe ich kein Foto von dem Flughafen auf Kos, aber der ist winzig! Abflug-/Ankunftshalle und Gepäckausgabe – alles ein Raum. Toiletten gibt es im Keller, Snacks auf einer Empore. Acht Gates – wenn ich mir das richtig gemerkt habe – gibt es dort. Und „Gates“ steht dort für Tür. Die Türen sind jeweils etwa fünf Meter auseinander, also obacht bei welcher Schlange man sich anstellt. Sonst landet man anstatt in Frankfurt ganz schnell in Kairo 😉

Aber an den Heimflug wollen wir jetzt noch nicht denken. Für mich heißt es erstmal 10 Tage Hotelanlage, Strand, Bücher und Urlaubserlebnisse fotografieren – dachte ich!

Die griechische Mythologie

Viele Bilder habe ich nicht gemacht, denn mein Handy lag die meiste Zeit des Tages auf dem Hotelzimmer im Safe und meine Kamera hatte ich nicht dabei. Ich wollte ersteinmal so gucken. Auch, wenn ich bereits zum achten Mal auf dieser Insel (Kos, Griechenland) in diesem Ort (Mastichari) und sogar genau in diesem Hotel (Neptune Hotels) war, ist es immer wieder spannend! Wo sind wir dieses Mal untergebracht? Denn bei der Anlage handelt es sich quasi um ein kleines Dorf mit eigenem Strandzugang, Pizzeria, Eisdiele, Spielehalle und 3 + 2 Pools – einfach großartig!

Besonders skurril ist die Kunst, die auf der gesamten Anlage verteilt ist. Es handelt sich dabei um Figuren der griechischen Mythologie aus verrostetem Metall – lebensgroß und teilweise noch weit größer! Abends werden die Kunstwerke anstrahlt – meist in blau oder weiß. Zudem gibt es ein „Feld“ aus roten Lampen am Konferenz-Haus. Ich hätte den Garten anders gestaltet, aber es zaubert mir doch immer ein Lächeln ins Gesicht. Immerhin ist es – interessant .. und einzigartig!

Doch nicht alle Götter werden auf der Anlage in Form der abstrakten Skulpturen dargestellt. Teilweise sind sie auch in den Garten integriert – als Baum, Muster im Rasen oder auf einem Wasserspringbrunnen. Läuft man langsam und aufmerksam über die Anlage, begegnen einem immer wieder die Hinweisschilder, denn die Kunstwerke sind nicht immer direkt als solche zu erkennen. Manchmal handelt es sich auch einfach um einen Baum oder ein speziell gepflanztes Beet, das für die jeweilige Gottheit steht.

Das Meer und ich

Ich bin eine echte Wasserrate. Ich liebe Schwimmen – die einzige Sportart, die ich tatsächlich gerne mache. Im Pool, im See, im Meer – mir vollkommen egal.

Nur im Sommerurlaub habe ich eine ganz besondere Vorliebe: Mittelmeer! Wir waren zwar auch schon an der Nordsee, aber das ist nicht das gleiche. Dort ist es kalt und regnerisch und es gibt Gezeiten – nicht die Eigenschaften, die ich mit Meer verbinde! Ich bin als durchaus ein großer Fan der Reisefreiheit innerhalb der EU, ansonsten wäre es wesentlich schwieriger an diese schönen Ziele reisen zu können. Allerdings war ich nicht immer so Begeistert vom Meer und auch heute ist davon ein kleiner Wermutstropfen zurückgeblieben: Ich bin kein besonders großer Fan von nassem Sand – egal ob an Händen oder Füßen. Früher war es noch schlimmer. Als ich klein war, wollte ich – nach Erzählungen meiner Eltern – überhaupt nicht damit in Kontakt kommen, immerhin ist Sand ja auch eine Art Dreck. Inzwischen habe ich einige Vorteile des Sands erkannt. Beispielsweise kann er Füße warm machen und ja – ich hatte auch im Sommerurlaub bei 22-28 Grad kalte Füße.

Essen – das wichtigste im Urlaub

Ich habe im Urlaub nicht viel gemacht. Hauptsächlich gegessen, gelesen und am Meer gelegen. Morgens sind meine Eltern und ich geschwommen, schon vor dem Frühstück. Das Essen dort ist sehr lecker gewesen. Allerdings viel es mir schwer, nach dem Urlaub zurück ins Intervallfasten zu kommen. Davon demnächst mehr in einem anderen Beitrag. 

Mittags sind wir oft am Strand endlang zu einer kleinen Bar gelaufen. Nach weniger als 10 Minuten Fußweg erreicht man vom Hotel aus die Tam Tam-Bar. Wir haben dort meist nur Kleinigkeiten gegessen oder uns zu dritt eine Pizza geteilt. Der Ausblick auf das Meer ist unschlagbar! Und es hat auch seine Vorteile nach dem Essen noch einmal laufen zu müssen, bevor man sich direkt wieder auf die Liege legen kann!

Kommen wir nun zum Highlight: das Abendessen! Die Köche beginnen um 14 Uhr mit den Vorbereitungen, Essen gibt es ab halb sieben. Pro Tag entstehen in der Küche etwa 3.000 Gerichte und jeder Part, also Vorspeise, Hauptspeise und Dessert, haben ihre eigene Küche. Woher ich das weiß? Wir durften dem Küchenchef bei der Arbeit zusehen!

Hier wird gerade eine Hauptspeise – gefüllte Weinblätter zubereitet. Abschließend bekommst Du noch einen kleinen Blick auf meinen Teller:

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Und das essen wir ZuHause

Das mache ich, wenn ich nicht gerade im Urlaub bin

Im Urlaub habe ich viel gelesen!

Mein erster Gastbeitrag: Wie ich studiert habe

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