>Blogparade< Dieser Artikel wurde im Rahmen der Blogparade „So nutzen Blogger Evernote“ (bis zum 21.05.2018) erstellt!

Seit Anfang 2018 arbeite ich aktiv und vor allem regelmäßig an diesem Blog. Operativ gibt es FineSkill nun bereits seit Oktober 2016. Reichweite hatte ich in den ersten anderthalb Jahren quasi keine – und einen Plan erst recht nicht. Inzwischen habe ich in nur einem Monat drei mal so viel Aufrufe, wie 2016 und -17 zusammen. Allerdings arbeite ich immer noch an einer Strategie: Meinem Blog fehlen Bilder und andere – kreative – Ideen. Außerdem möchte ich die Thematik des Blogs noch einmal ganz neu definieren: weg von meiner ursprünglichen Idee und hin zu Themen, die mich wirklich bewegen. Gerade das Texte schreiben an sich soll in Zukunft ein Thema sein. Doch dazu habe ich aktuell noch keine Idee. Außerdem möchte ich mein Wissen über Social Media erweitern und verbreiten. Meine kürzlich abgeschlossene Fortbildung zur Social Media Managerin stellt hierfür eine gute Basis dar.

Die Organisation auf dem Blog

Ich wünschte, ich hätte früher gemerkt, wie schön es eigentlich ist, zu schreiben. Dass mir Schreiben Spaß macht, wusste ich schon eine ganze Zeit und auch auf der Arbeit schreibe ich gerne Texte für die Website. Aber an diesem Blog hier gefällt mir besonders, dass ich schreiben kann was ich will und auch über die Inhalte, die ich mag – es ist mein alleiniges Projekt und alle Ideen stammen von mir selbst. Allerdings ist auch genau ein Hindernis: Ich bin selbst für alles verantwortlich – Bloglayout, Impressum, Bilder, Inhalt, Verbreitung, neue Ideen…

In diesem Artikel möchte ich Dir erklären, wie ich versuche, Struktur in meine Bloggertätigkeit und damit mein Hobby zu bringen. Für Tipps, Anregungen und Kritik bin ich Dir sehr dankbar!

Ideen kommen überall

Ich arbeite gerne mit Karteikästen – schon in der Schule habe ich damit Vokabeln gelernt. Und heute nutze ich diese sowohl für den Blog, als auch für Projekte, die ich privat gerne umsetzen würde. Dabei muss es sich nicht immer um große Aufgaben handeln. Es sind auch einfache Dinge dabei , für die man eben eigentlich keine Zeit hat: den Kleiderschrank ausmisten zum Beispiel. Oder endlich mal Gardinen kaufen. Für den Blog schmeiße ich einfach alle Ideen jeweils auf einer Karteikarte (Rückseite beinhaltet erste Ideen, Recherche-Ergebnisse oder den Aufbau) in dieses Kistchen. Gehen mir die Ideen aus, ziehe ich einfach eine Karte (oder suche mir ein passendes Thema).

Allerdings kommen die Ideen meistens gerade dann nicht, wenn ich am Schreibtisch kreativ sein will. Warum? Kreativität auf Abruf funktioniert meist nicht sonderlich gut. Denn Ideen kommen oft dann, wenn man gerade weder Zeit, noch etwas zu schreiben dabei hat – so geht es zumindest mir!

Evernote und ich – so kam es

Während meiner Fortbildung zur Social Media Managerin lernte ich Evernote kennen. Bisher hatte ich mir Informationen, die ich mir merken musste, einfach in die Notiz-App auf meinem Handy geschrieben – eine Sortierung ist hier nur chronologisch möglich. Viele Notizen habe ich also auf Grund der Übersichtlichkeit nicht gemacht. Links zu spannenden Blogartikeln oder hilfreichen Websites habe ich mir per E-Mail geschickt. Aber ein konstant voller Posteingang kann durchaus dafür sorgen, dass man wichtige E-Mails übersieht.

An Evernote gefiel mir gut, dass ich Internetseiten oder auch Blogartikel einfach kurz ‚clippen‘ konnte, wenn ich beim Recherchieren mal wieder bei irgendeinem Thema fernab meiner Aufgabe gelandet war. Anfangs clippte ich einfach. Doch das wurde schnell unübersichtlich. Informationen zu Social Media, die ich eigentlich recht zeitnah gebraucht hätte, verschwanden unter dem recherchetauglichen Material.

Kurze Zeit später übertrug ich alle Notizen, die ich irgendwo digital gespeichert hatte, in meine Evernote-Notizbücher – für jedes wichtige Thema eines. Inzwischen habe ich sieben Notizbücher. Einige enthalten nur wenige Seiten oder Sprachaufnahmen. Andere befassen sich mit Projekten von der Arbeit. Und in einem sammele ich alle Ideen für neue Blogartikel, die ich finden kann. Und dieses Notizbuch quillt quasi über!

Hier mal eine kleine Übersicht, was ich dort alles notiere. Auf dieser „Startseite“ werden immer die neuesten Clips angezeigt – chronologisch sortiert. Möchte man zu den einzelnen Notizbüchern, muss man nach links swipen. Dieser Screenshot ist aufgrund der Übersichtlichkeit bei etwas älteren Clips.

Zeitmanagement – Arbeiten unter Druck

Ich blogge hobbymäßig – einfach, weil ich gerne schreibe. Ich verfolge damit kein höheres Ziel, außer den meines Experiments. Allerdings war es bei mir in der Vergangenheit so, dass ich immer nur dann geschrieben habe, wenn ich mir feste Daten für die Veröffentlichung gesetzt habe. Aktuell ist das etwas anders – ich habe also gerade einige Beiträge „auf Vorat“. Aber normal benötige ich zum Schreiben etwas Druck.

Das bedeutet: Redaktionsplan. Zeitmanagement ist dabei sehr wichtig. Ich werde in Zukunft versuchen, immer sechs bis acht Wochen im Voraus zu planen, welche Beiträge wann online gehen. Dies orientiert sich dann an speziellen Tagen (Bsp. Tag der Familie), Blogparaden und -Aktionen, aber auch an meinen beruflichen und privaten Terminen. Aktuell ist beispielsweise ein Blogartikel über das Rollenspiel Splittermond in Arbeit. Diesen werde ich veröffentlichen, sobald ich von den anderen Spielern eine Rückmeldung erhalten habe. Ein Redaktionsplan sollte also meiner Meinung nach nicht starr sein, sondern sich dynamisch nach dem Leben der Blogger richten.

Anfang des Jahres dachte ich jedoch noch anders: Ich wollte jeden Mittwoch und jeden Sonntag einen neuen Artikel veröffentlichen. Dies hat auch recht lange gut funktioniert, allerdings fand ich persönlich, dass die Qualität dieser Beiträge nicht meinen Fähigkeiten entspricht. Ich habe die Posts meist einfach schnell vor dem Veröffentlichen geschrieben. Das soll so nicht mehr vorkommen.

Um sich selbst Druck aus dem Leben zu nehmen, bieten sich Listen an – egal ob die To-Do-Liste, eine Liste mit großen Zielen oder die Bucketlist. Einen tollen Beitrag zum Thema kann ich Dir hier empfehlen!

Gerne nehme ich Tipps zum Erstellen eines Redaktionsplans entgegen. Schreibe einfach dein Meinung in die Kommentare! 

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